Ernährung

Intervallfasten – 4 Gründe, warum du 16 Stunden fasten solltest

By 22. Februar 2021März 7th, 2021No Comments

16 Stunden fasten – die beste Diätform?

„Nach 18 Uhr darfst du nichts mehr essen. Low fat ist die beste Diät. Ketogene Ernährung bringt so viel und die Kilos purzeln einfach so dahin. Intervallfasten mit 16 Stunden fasten, ist die beste Methode.“

Es gibt so viele verschiedene Diät Formen, Ratgeber und Besserwisser. Man weiß gar nicht mehr, worauf und wem man vertrauen soll. Jede Diät hat seine Vor- und Nachteile, aber du musst für dich gucken, welche Diät sich für dich am besten eignet und welche am einfachsten in deinen Alltag integriert werden kann.

Intervallfasten oder auch interemittierendes Fasten – 16 Stunden fasten und 8 Stunden, in denen du essen darfst.

Viele verbinden Intervallfasten gleich mit einer Diät, nur weil man 16 Stunden fasten musst. Das Intervallfasten ist jedoch mehr als das. Entweder ernährst du dich weiterhin ganz normal und willst mit den 16 Stunden fasten einfach deinem Körper etwas Ruhe gönnen oder hast ein körperliches Ziel, welches du verfolgst: zu- oder abnehmen. Wenn du in diesen 8 Stunden weniger isst als du verbrauchst, so nimmst du ab. Ist dein Kalorienbedarf aber höher, als du verbrauchst so nimmst du zu. Eine Grundregel was die Ernährung betrifft – zu mindestens in der Theorie.

Im Gegensatz zu Heilfasten (kurzzeitiges Fasten) zum Beispiel wendet man das Intervallfasten als Dauermethode an – da es langfristig gesehen viele positive Auswirkungen für unseren Körper, unsere Gesundheit, sowie unser Wohlbefinden haben.

Kommen wir nun zu den Gründen, warum du so lange fasten solltest

In den 16 Stunden fasten, beginnt der Körper Ketone aus den Fettreserven zu mobilisieren, um diese als Energiegewinnung zu nutzten, da keine Glucose (umgewandelte Kohlenhydrate) aus der Nahrung zur Verfügung steht. Diese holt er sich dann als erstes aus dem Bauchfett.
Also heißt das: das gefährliche viszerale Bauchfett, welches ein großer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes & co ist, verschwindet als erstes und minimiert so an diversen Erkrankungen und Folgeerkrankungen zu leiden.

Wenn wir schon bei Erkrankungen sind, so wirkt sich 16 Stunden fasten ebenfalls positiv auf deine Verdauung aus. Einfach gesagt, haben die guten Darmbakterien die Möglichkeit sich zu vermehren und die bösen werden zurückgedrängt.
Durch eine ständige zucker- und fettreiche Ernährung bildet dein Körper die sozusagen bösen Bakterien, die dir Verdauungsprobleme, Blähungen und ein unreines Hautbild verursachen. Du kannst auf verschiedene Probiotika verzichten, wenn du täglich 16 Stunden fasten solltest, da es auch eine natürliche Möglichkeit gibt deine Darmflora aufzubauen bzw. wieder herzustellen.

Nicht nur der Darm, auch die Leber spielt eine große Rolle dir ein schönes Hautbild zu verleihen. 16 Stunden fasten hemmt die Produktion des Wachstumshormons IGF-1 in der Leber, welches durch ständiges Essen im Übermaß gebildet wird und zu unreiner Haut führen kann.

Zusätzlich kurbeln die 16 Stunden fasten die Selbstreinigungsprozesse durch die niedrige Mahlzeitfrequenz an. Spezielle Anti-Aging-Enzyme, die sogennanten Sirtuine, sorgen dafür, dass unser Erbgut und die Lebensdauer der Zellen geschützt werden.

Das schaff ich doch niemals

Das gute an der Methode ist, dass du dir die Zeiten selbst legen kannst. Zum Beispiel kannst du von 12-20 Uhr essen oder früh loslegen, 8-16 Uhr. In den restlichen Stunden fastest du.
Scheint es für dich komplett unmöglich zu sein so lange zu fasten, kannst du vorerst auch die Fastenzeit minimieren, um dich langsam darauf vorzubereiten
14/10 oder 12/12.

Auch ich bin ein großer Fan vom Intervallfasten und mache das nun schon seit einiger Zeit.
Ich habe mich direkt für die 16/8 Methode entschieden, erst um 14 Uhr mit dem Essen gestartet, da ich kein sonderlicher Freund vom Frühstück war und nicht das Problem hatte abends zu essen und damit schlafen zu gehen. Für viele ist das späte Essen jedoch ein Problem, da sie dadurch schlechter schlafen können.
In den ersten Tagen habe ich gemerkt, dass ich zwischen 11 und 12 Uhr immer Hunger bekommen habe, aber man muss die kurze Zeit überstehen, da sich der Körper relativ schnell daran gewöhnt, sodass man nicht mehr diese Hungerphasen hat.

Wichtig ist, dass du während des Fastens, aber auch in den aktiven 8 Stunden viel Wasser trinkst und auf deine mindestens 3 Liter kommst.  Ungesüßter Tee oder ein Kaffee ohne Milch und Zucker ist auch in Ordnung.

Also wenn das mal keine guten Gründe sind mit dem Intervallfasten loszulegen!

Dieser Beitrag wurde von BodyCoach Irina geschrieben.

Im Laufe meiner Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bei der IHK habe ich mich nicht nur für die Optik des Körpers interessiert, besonders konnte ich mich für die Pathologie begeistern. Deshalb beschloss ich mich dahingehend fortzubilden und befinde mich zurzeit in einer weiteren Ausbildung zur Heilpraktikerin an der Grünen Schule Hamburg.

Somit lege ich nicht nur Wert auf die Betreuung und die individuellen Bedürfnisse meiner Kunden im Training, sondern auch auf die Gesundheit und die Lebensqualität jedes Einzelnen. Dazu zähle ich vor allem das Mobility Training vor jeder Einheit, welches deine technische Verbesserung und Steigerung der Effektivität deines Trainings mitbringt.

Dysbalancen im Schulter-, Brust- und Rückenbereich werden ausgeglichen, sowie Schmerzen im Hüft- und Kniebereich gemindert.

Dein BodyCoach Irina

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